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Burger King und Starbucks schmieden Kaffee-Allianz... Drucken E-Mail
Donnerstag, 18. Februar 2010
...gegen Erzrivalen McDonald's (McCafé).

Die Fast-Food-Kette Burger King hat sich mit dem Kaffeehausriesen Starbucks gegen den Erzrivalen McDonald's verbündet. Wie die beiden Unternehmen bekannt gaben, sollen die Kaffee-Produkte ab September in 7.250 US-Burger-King-Restaurants angeboten werden. Ziel dieser Kooperation ist es, verlorenes Terrain gegenüber McDonald's gut zu machen.

Die Fast-Food-Kette Burger King will verlorenes Terrain gegenüber dem Erzrivalen McDonald's gutmachen. Dazu hat sie sich mit der Kaffeehaus-Kette Starbucks verbündet. Ab September werden in 7250 US-Restaurants die Spezialitäten der Starbucks-Tochter Seattle's Best Coffee ausgeschenkt, wie Burger King am Dienstag mitteilte. Die Preise pro Becher liegen zwischen 1,00 und 2,79 Dollar.

Eine Aufholjagd wird das neue Geschäftsmodell nicht, denn dazu ist Burger King zu weit entfernt vom größten Konkurrenten McDonalds. Der macht im Jahr 22 Mrd. Dollar Umsatz, Burger King nur ein Zehntel davon.

Bislang hat Burger King einen eigenen Kaffee im Angebot, "BK Joe". Gegen McCafé von McDonald's geriet Burger King aber zunehmend ins Hintertreffen. Der größere Rivale ist seit einigen Jahren mit extra Kaffeenischen in seinen Restaurants höchst erfolgreich. Neben Kaffee werden dort auch Kuchen und Gebäck verkauft.

Burger King versucht, mit Sonderaktionen wie besonders billigen Menüs dagegen zu halten. Auch sollen die Kunden in ausgewählten US- Filialen zu ihrem Fast Food bald ein Bier bestellen können. In Deutschland schenkt die Kette schon seit 2004 in ihren selbst geführten Restaurants "Miller Beer" aus, davor gab es vereinzelt regionale Biersorten zu kaufen.

Seit vergangenem Herbst probiert Burger King auch in Deutschland ein Coffeeshop-Konzept aus. Das Münchner Unternehmen „San Francisco Coffee Company“ (SFCC) bietet als Franchisenehmer seine Getränke in den Fast-Food-Restaurants feil.

Als Burger King auf die Kaffee-Kette zuging, war das Unternehmen mit 22 Filialen und neun Mio. Euro Umsatz noch recht klein. Die „Coffee Places“ sollen allerdings nur in den Filialen den Betrieb aufnehmen, die ohnehin umgebaut werden. Niedrige Preise sind bei Burger King aber nach wie vor Pflicht, und so verkauft die SFCC ihren Kaffee für durchschnittlich 10 Prozent weniger, als in den eigenständigen Filialen.


Quelle: pressetext schweiz, pressetext.com; dpa; handelsblatt



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